Aha-Effekte durch bunte Farben

Seit Anfang Dezember 2013 läuft die Thermografie-Aktion der Verbraucherzentrale NRW. Die Kosten für diese Beratung liegen bei 190 Euro. Mitglieder unseres Verbandes erhalten eine Ermäßigung.

Wohlige Wärme im eigenen Heim kommt Verbraucher oft teuer zu stehen. Fürs Heizen geben private Haushalte rund zwei Drittel ihres Energiebudgets aus. Die Verbraucherzentrale NRW und der Verband Wohneigentum Nordrhein-Westfalen e.V. helfen, diesen großen Kostenblock nachhaltig zu senken. Seit Dezember 2013 bieten die Verbraucherzentrale NRW und der Verband Wohneigentum Nordrhein-Westfalen e.V. ein spezielles Winterpaket an: Ein 90-minütiger Beratungstermin beim Verbraucher zu Hause, inklusive so genannter Thermografien. Das sind eigens erstellte Wärmebilder des Wohngebäudes. Zum Angebot gehört ein schriftlicher Bericht über erkannte Wärmelecks, mit Hinweisen zum Sparen und Modernisieren sowie zur finanziellen Förderung. „Die Tipps richten sich immer nach der individuellen Situation der Bewohner, ihrem Geldbeutel und den jeweiligen Bedürfnissen“, betont Beate Uhr, Energieberaterin in Düsseldorf.

Thermografie-Aufnahmen schaffen einen ersten Überblick

Bevor die Energieberater/-innen zu Ihnen nach Hause kommen, fertigt ein Thermograf die Außenaufnahmen vom Haus mit einer speziellen Kamera an. Das geschieht am besten nachts, bei niedrigeren Außentemperaturen. Die Thermografien, die so entstehen, erinnern an bunte Pop-Art-Werke, die die Energieberater fachmännisch interpretieren müssen. Auf dieser Grundlage zeigen sie den Hausbesitzern, ob und wo kostbare Wärme aus ihrem Gebäude entweicht. Häufig zieht es durch Dächer, Fenster und Türen. Klassische Kostentreiber sind auch dünne Heizkörpernischen sowie ungedämmte Rolladenkästen oder Außenwände. „Gerade Bewohnern älterer Häuser verschaffen wir durch die Thermografie viele Aha-Effekte“, sagt Energieberaterin Beate Uhr. Oft enthüllt die Technik auch kuriose Wärmelecks –vom Voreigentümer dürftig zugemauerte Fenster zum Beispiel, oder nackte Heizungsrohre in der Wand. „Wir beraten unabhängig von Anbietern oder Geschäftsinteressen“, erklärt Energieberaterin Beate Uhr. Sie wird von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Der Verbraucheranteil liegt deshalb bei nur 190 Euro.

Für Mitglieder des Verband Wohneigentum Nordrhein-Westfalen e.V. betragen die Kosten lediglich 170 Euro.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer der Verbraucherzentrale.

Quelle: www.vz-nrw.de