Manfred Jost neuer Präsident des Verband Wohneigentum

Die Wahl war eindeutig, die große Mehrheit der 93 Delegierten stimmen für ihn: Manfred Jost setzt sich als einer von zwei Aspiranten bei der Präsidiumswahl am 1. Oktober 2016 in Berlin als neuer Präsident des Verbands Wohneigentum durch.

Präsidium des Verband Wohneigentum  © Anna Florenske
Das Präsidium setzt sich wie folgt zusammen (v.l.): Manfred Jost, (Präsident), Peter Wegner, Siegfried Berger, Wolfgang Szubin, Rudi Bauschke, Dr. Heinz Engelhaupt und Siegmund Schauer 

Nach der Wahl zeigte sich der zupackende Saarländer, der bereits seit dem Jahr 2003 Teil des Präsidiums des Verbands Wohneigentum ist, zufrieden. „Als neuer Präsident möchte ich mich gemeinsam mit meinen Präsidiumskollegen besonders dafür einsetzen, dass sich die Rahmenbedingungen für erschwingliches, familienfreundliches und energieeffizient saniertes Wohneigentum in Deutschland verbessern“, bedankte sich Jost, der sich zugleich als Landesvorsitzender des Verbands Wohneigentum im Saarland engagiert.

Wolfgang Szubin wiedergewählt

Ins Präsidium wiedergewählt ist der Architekt Wolfgang Szubin. Auch der Nordrhein-Westfale aus Olfen im Münsterland wird seine Akzente setzen: „Der Werterhalt der selbstgenutzten Immobilie ist Wunsch jedes Eigenheimbesitzers. Hier setzt unsere Fachberatung an: energetische Sanierung, alters- und familiengerechter Umbau und Modernisierung.“

Starker Partner für Wohneigentümer

Energiewende, Klimaauflagen, altersgerechter Wohnraum, zunehmende Schäden durch extreme Naturgewalten. Die Ansprüche an Deutschlands Bürger werden immer komplexer, auch an die Wohneigentümer. Umso wichtiger ist es für sie, eine starke Lobby auf allen politischen Ebenen zu haben. Dafür tritt das neue Präsidium des mit rund 350.000 Mitgliedern bundesweit größten Verbands selbstnutzender Wohneigentümer für drei Jahre an.

„Wohneigentum hat eine große Bedeutung, auch in der heutigen Zeit“, betonte der frischgewählte Verbandspräsident Manfred Jost. „Es entlastet den Wohnungsmarkt, stärkt Vermögensbildung und Altersvorsorge von jedermann und stabilisiert das nachbarschaftliche Miteinander im Quartier oder auf dem Land.“ Angesichts der Vielfalt der Wohnmodelle müsse die Politik nun endlich alltagstaugliche und vor allem bezahlbare Konzepte und Rahmenbedingungen für Wohneigentum entwickeln, fordert Manfred Jost.

Zu den Hauptzielen des Verbands Wohneigentum zählen:

  • Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Erwerb und Erhalt von Eigenheimen – auch für junge Familien und Menschen mit kleinem Einkommen (sogenannte Schwellenhaushalte) – durch gezielte Förderung und insbesondere Entlastung bei Steuern und Abgaben.
  • Die Durchsetzung eines bezahlbaren, zielgerichteten Klimaschutzes durch Förderung der energetischen Sanierung sowie verlässliche Förderung des altersgerechten Umbaus und Einbruchschutzes.
  • Eine praxisorientierte, unabhängige Verbraucherberatung – auch für den komplexen Bereich von Bauen und Wohnen.

Neben Manfred Jost, Präsident (Saarland), und Wolfgang Szubin (Nordrhein-Westfalen) setzt sich das neue Präsidium des Verbands Wohneigentum wie folgt zusammen: Rudi Bauschke (Hessen), Siegfried Berger (Brandenburg), Dr. Heinz Engelhaupt, Schatzmeister (Schleswig-Holstein), Siegmund Schauer, 1. Vizepräsident (Bayern), und Peter Wegner, 2. Vizepräsident (Niedersachsen).

Der vorherige langjährige Verbandspräsident Hans Rauch (Baden-Württemberg) wurde auf der Bundesversammlung mit viel Applaus und Dank verabschiedet und zum Ehrenpräsident des Verbands Wohneigentum ernannt.

Foto: © Verband Wohneigentum / Anna Florenske