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Warmes Wasser durch Sonnenkraft

Solaranlage Kollektoren
Die Stiftung Warentest hat Solaranlagen unter die Lupe genommen.

Die Sonnenenergie für die Warmwasserbereitung zu nutzen, geht schon lange. Doch wer vor dem Kauf einer Solaranlage steht, hat viele Frage. Die Stiftung Warentest hat 23 Anlagen unter die Lupe genommen.

Wasser für das Bad und die Küche lässt sich zuverlässig und effizient mit Sonnenkraft aufheizen. Dies bestätigt ein Test von 23 Solaranlagen, die von der Stiftung Warentest geprüft wurden. Die Tester bewerteten unter anderem den erzielbaren Wärmegewinn und die Zuverlässigkeit und sie verglichen die Ausbeute pro Quadratmeter Kollektorfläche. Ebenso testeten sie, ob die Kollektoren schlagfest, wasserdicht und hitzeunempfindlich sind. Nachzulesen sind die Ergebnisse in der Ausgabe ‚test‘ 8/2016 oder online unter www.test.de/solaranlagen.

Wer investiert, kassiert doppelt

Für die Tester ist eindeutig, dass in Zeiten, in denen Banken kaum noch Zinsen zahlen, nach anderen Investitionsmöglichkeiten geschaut werden sollte. Wer in eine Solaranlage investiert, kassiert zumindest eine Rendite in Form warmen Wassers. Und der Staat fördert die Investition sogar finanziell mit 500 Euro. Wird zusätzlich noch die Heizung unterstützt, beträgt die Förderung sogar 2000 Euro.

Wann „rechnet“ sich eine Anlage?

Ein durchschnittlicher Haushalt mit vier Personen kommt in der Regel mit zwei Kollektoren bei einer Warmwasser-Solaranlage, einer Regelung und einem etwa 300 Liter fassenden Trinkwasser-Speicher aus. Die Sonnenwärme wird dabei direkt an das Wasser im Speicher übertragen. Sinkt an bewölkten Tagen die Temperatur des Wassers unter einen definierten Minimalwert, springt notfalls der Heizkessel ein, sodass niemand morgens kalt duschen muss. Eine moderne Solaranlage ist bereits zum Preis von rund 4000 Euro ohne Montage zu bekommen. Je nach Gesamtenergie-Bedarf können mit einer Warmwasser-Solaranlage zwischen 5 und 15% der Heizkosten eingespart werden. Wann sich die Anlage amortisiert, ist natürlich schwer zu sagen und hängt von vielen Faktoren ab, so beispielsweise, wie hoch der Warmwasser-Verbrauch tatsächlich ist. Laut Information der Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, DGS, gilt hier die Faustformel, dass sich viele Anlagen bereits nach rund zehn Jahren „rechnen“.

Ungefähre Faustregel

Wenn genügend Platz auf dem Dach und im Haustechnikraum vorhanden ist, empfiehlt die DGS allerdings eine heizungsunterstützende Solaranlage. Hierfür sind mindestens 10 qm Kollektorfläche nötig, die möglich steil nach Süden ausgerichtet sein sollte. Der Solarspeicher sollte mindestens 800 Liter groß sein. Über eine sogenannte Frischwasserstation stellt der Solarspeicher das Warmwasser bereit und gibt zusätzlich die gespeicherte Solarenergie an die Heizung ab. Heizungsunterstützende Solaranlagen sind nach Überzeugung der DGS-Experten noch effizienter als Warmwassersolaranlagen. Die Sonnenhauskonzepte zeigen, dass man hiermit einen solaren Deckungsbeitrag von 70 bis 100% erzielen kann.


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