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Vor dem Urlaub auf die Sicherheit von Haus und Wohnung achten

 

In wenigen Wochen beginnt für viele Menschen in Nordrhein Westfalen die Urlaubszeit. Doch wer verreist, der sollte daran denken, dass Einbrecher in dieser Zeit leider keine Ferien machen. Um das Haus oder die Wohnung auch während der Abwesenheit sicher vor Einbrechern zu schützen, rät der Verband Wohneigentum NRW e. V., folgende Punkte zu beachten.

Türen und Fenster immer sorgfältig verschließen

Die typischen Schwachstellen sind und bleiben Türen und Fenster. Nicht umsonst spricht man allgemein von den „Öffnungen“ des Hauses. Ideal ist, wenn auch Keller- und Nebeneingangstüren mit einem hochwertigen Schutzbeschlag versehen sind, der den Schließzylinder sicher gegen Aufbohrversuche schützt.

An manchen Häusern befindet sich die Garage direkt an der Fassade und ermöglicht den Bewohnern – genau wie potenziellen Einbrechern – einen bequemen Zugang zur Wohnung. Solche Zugänge sollten daher ebenso gut gesichert sein wie die Hauseingangstür. Am besten ist, wenn das Garagentor immer gut verschlossen ist.

Grundsätzlich sollten Türen beim Verlassen der Wohnung abgeschlossen und nicht nur zugezogen werden. Auch Fenster sollten beim Verlassen der Wohnung niemals gekippt sein, denn Einbrecher könnten dies als „Einladung“ verstehen. Schwierigkeiten macht in dem Fall aber auch die Hausratversicherung, denn wenn sich herausstellt, dass bei einem Einbruch eine Tür nicht verriegelt oder ein Fenster nicht richtig verschlossen war, ist dies fahrlässig und der Versicherungsschutz geht verloren.

Sicherheitsbeschläge nachrüsten

Sicherheit bei Fenstern bieten einbruchhemmende Beschläge. Sie verfügen über Pilzkopfzapfen, welche die Fensterflügel im Vergleich zu den sonst üblichen Rollen fest mit dem Rahmen verzahnen und Aufhebelversuche somit deutlich erschweren. Einbruchhemmende Fenster gibt es in unterschiedlichen Widerstandsklassen. Um eine möglichst hohe Grundsicherung zu haben, empfehlen Experten den Einbau von Fenstern bzw. Fenstertüren der Klasse RC 2 oder RC 3.

Wer in seinem Haus oder seiner Wohnung nur über Fenster mit Standardbeschlägen verfügt, sollte diese auf jeden Fall durch Nachrüstsicherungen schützen. Nicht nur im Erdgeschoss sind ungesicherte Fenster-, Terrassen- und Balkontüren klassische Schwachstellen, auch die über den Balkon zugänglichen Fenster in der ersten Etage zählen hierzu und sollten deshalb nachgerüstet werden. Bei der Auswahl sollte neben einer höheren Widerstandskraft und VdS-Anerkennung vor allem auf eine einfache Handhabung geachtet werden, denn nur dann wird man die Sicherung auch täglich benutzen.

Sicherheitscheck vor dem Urlaub

Wichtig ist auch, während des Urlaubs draußen keine „Einstiegshilfen“ stehen zu lassen. Dazu zählen Mülltonnen ebenso wie Leitern oder große Gartenmöbel. Sind Rollläden die ganze Zeit über heruntergelassen und Vorhänge geschlossen, werten Einbrecher dies als Zeichen von Abwesenheit. Ebenso die Nachricht auf dem Anrufbeantworter: „Wir sind jetzt drei Wochen am Meer!“ Gleiches gilt übrigens auch für den Abwesenheits-Assistenten des E-Mail-Postfachs oder für Facebook und Co. Wichtige Wertgegenstände und Unterlagen gehören in ein Bankschließfach oder daheim in einen Tresor. Falls es doch einmal zu einem Einbruch kommen sollte, hilft der Versicherung bei der Schadensregulierung eine vorher erstellte Liste der Wertgegenstände weiter. Dazu kann der Hausrat-Rechner auf der gemeinsamen Seite der Westfälischen Provinzial und des Verband Wohneigentum NRW e.V. genutzt werden.

Weitere wichtige Tipps rund um das Thema Einbruchschutz findet man auch auf der Immobilien-Verwaltungsplattform meine 4 Wände, die erst kürzlich online ging. Dort sind auch Hinweise zu seriösen Fachhandwerkern aufgelistet, die dem Haus- oder Wohnungsnutzer mit Rat und Tat zur Seite stehen.


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