Die sieben goldenen Regeln des Gießens

Beim Gießen der Pflanzen wird oft mehr verkehrt gemacht, als man denkt. Die „Sieben goldenen Regeln“ sollen helfen, Fehler zu vermeiden:

Person gießt mit Gießkanne  © Verband Wohneigentum NRW e.V.
Tiefgründig wässern ist in heißen und trockenen Zeiten wichtig!  

Die „Sieben Goldenen Regeln“ des Gießens

  1. Gießen Sie Immer tiefgründig (durchdringend), dafür weniger oft. Das spart Wasser durch weniger unproduktive Verdunstung. Die Pflanzen werden so besser versorgt. Das Wasser kann bis zu den Wurzeln in den Boden eindringen. Auch Pilzkrankheiten beugen Sie so vor, denn die Blätter der Pflanzen sind weniger oft nass.
  2. Wo es möglich ist, nicht über die Pflanzen gießen, sondern immer nur den Boden wässern.
  3. Wässern Sie die Pflanzen in den frühen Morgenstunden oder den späten Abendstunden. Dadurch umgehen Sie bei empfindlichen Pflanzen den Abkühlschock und Sie vermeiden bei starker Sonneneinstrahlung Brennflecken auf den Blättern.
  4. Pflanzen sollten nach dem Gießen immer „trocken in die Nacht“ gehen. Eine lange Blattfeuchte fördert den Befall mit Pilzkrankheiten.
  5. Nach dem Wässern, wenn die Bodenkrume etwas abgetrocknet ist, sollte die verschlämmte Bodenoberfläche aufgelockert werden. Dadurch wird die Kapillarität unterbrochen und die Verdunstung des bodens reduziert.
  6. Gemulchter Boden verliert weniger Wasser durch Verdunstung und verschlämmt nicht!
  7. Die Verwendung von Rinden- oder Holzfasersubstraten bei Gefäßkulturen (z.B. Balkon-, Kübelpflanzen) sorgt für eine gute Wasseraufnahme und Quellfähigkeit der Wurzelballen (Gießwasser läuft nur wenig zwischen Kulturgefäß und Erde durch)!