Die Heizsaison ist vorbei, politisch hat das Thema Energie aber Hochkonjunktur! Letzte Woche ist der Entwurf für den Nachfolger des als „Heizungsgesetz“ verschrienen Gebäudeenergiegesetzes bekannt geworden. Dass die „neue Freiheit im Heizungskeller“ eher eine teure Scheinfreiheit wird, hatten wir bereits geschrieben. Zuletzt unterstreichen das auch die ersten bekannten Wärmepläne der NRW-Städte. Was Sie aus diesen kommunalen Konzepten für die Wärmeversorgung der Zukunft mitnehmen können, haben wir im Aufmacher unseres heutigen Newsletters zusammengefasst.
Im Entwurf für das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) sind übrigens noch weitere Details geregelt: Vermieter, die in Zukunft eine neue Gas- oder Ölheizung verbauen, müssen sich bald an den daraus entstehenden zusätzlichen Nebenkosten der Mieter beteiligen. Gerade für private Kleinvermieter, von denen es in NRW ja besonders viele gibt, macht das den Einbau einer neuen Gasheizung kaum kalkulierbar. Aber nicht allein aus diesem Grund kommt der Geschäftsführer unseres Landesverbands, Jan Koch, im WDR-Interview zur klaren Empfehlung: Ob Selbstnutzer oder Vermieter – eine neue Gasheizung ist keine zukunftsfähige Option! Wer mehr über sinnvollere Alternativen wie die Wärmepumpe erfahren will, dem seien übrigens die Aktionstage der von uns unterstützten Initiative „Heizkeller der Zukunft“ ans Herz gelegt!
Auch soll mit dem neuen GMG eine bundesweite Solarpflicht kommen. Für NRW nichts Neues. Aber dass im gleichen Zuge die Einspeisevergütung für private Photovoltaik-Anlagen eingestellt werden soll, passt mit diesen Plänen nicht zusammen. Wer sich für das Thema interessiert, kann sich die Aufzeichnung der Diskussionsrunde unseres Bundesverbands unter dem Titel „Adé eigene Stromproduktion“ ansehen.
Viele Grüße
Andreas Kröner und Jan Koch
Geschäftsführer
Ausgabe 12/2026
Versanddatum: 13.05.2026