„Die Wärmeplanung ist nicht überflüssig geworden, sie hat aber ein bisschen an Schärfe verloren“, sagt Jan Koch, Geschäftsführer des Verband Wohneigentum NRW. Eigentlich sollten nämlich mit Ablauf der Frist für die kommunale Wärmeplanung in den betreffenden Städten jede neu verbaute Heizung mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden.
„Der eigentliche Sinn der Wärmepläne bleibt aber bestehen: Sie sollen den Verbraucherinnen und Verbrauchern Orientierung geben und eine wichtige Entscheidungshilfe bei der Planung für den Heizungswechsel sein“, erklärt Koch. Die geplanten Änderungen am sogenannten Heizungsgesetz sollten zudem nicht davon ablenken, dass insbesondere Wärmepumpen bereits heute für die meisten Gebäude die beste Option beim Heizungswechsel seien und spätestens 2045 fossile Gas- oder Ölheizungen nicht weiterbetrieben werden dürfen.