Wenn einzelne Triebe zu lang geworden sind, können Sie diese durch Ableiten reduzieren. Mehr über diese Schnitttechnik erfahren Sie im Artikel „Ableiten: Richtig abschneiden beim Gehölzschnitt“.
Zudem sollten Sie abgestorbene und reibende Triebe an der Basis – also unmittelbar über dem Boden – abschneiden. Eine Ausnahme bilden alte Triebe. Diese schneiden Sie etwa zwei fingerbreit über dem Boden ab. Erst nachdem der „Zapfen“ eingetrocknet ist, wird er entfernt.
Bei der Eichenblättrigen Hortensie schneiden Sie zudem die verwelkten Blüten ab. Der Schnitt erfolgt über der ersten Knospe unterhalb der Blüte. Achten Sie darauf, dass Sie die Triebe nicht zu stark zurückschneiden. Denn: Bei der Eichenblatt-Hortensie sitzen die Blütenknospen am einjährigen Holz. Werden sie abgeschnitten, entwickeln sich am betroffenen Trieb in der kommenden Saison keine Blüten. Diesen Erhaltungsschnitt sollten Sie jährlich durchführen.