Bis ins hohe Alter im eigenen Zuhause bleiben – dank barrierefreiem Umbau

Wie geht es mit meiner Immobilie weiter, wenn ich älter werde? Vor dieser Frage stehen irgendwann fast alle Wohneigentümerinnen und -eigentümer. Wer sie für sich beantworten will, muss vieles beachten – Barrierefreiheit, energetischer Zustand des Hauses, finanzielle Absicherung und Nachlassregeln. Der neue Ratgeber „Mein Haus – fit für die Zukunft“, den wir zusammen mit der Verbraucherzentrale NRW in dieser Woche veröffentlicht haben, gibt Ihnen genau über diese Themen einen Überblick. Kompakt und verständlich, mit praktischen Tipps und Erfahrungsberichten. Im Interview erklärt unsere Kollegin und Co-Autorin des Ratgebers, Nina Herrmann: Die meisten beschäftigen sich zu spät mit der Frage, wie sie das eigene Haus fit fürs Alter machen können. Deshalb ist unser Ratgeber nicht nur ein Buchtipp für Best Ager! Kaufen können Sie unseren neuen Ratgeber als Softcover oder E-Book ab sofort über unsere Website.

Wer sich vor einem Buchkauf aber erst einmal in das Thema Barrierefreiheit im Eigenheim einlesen möchte, findet in diesem Newsletter Tipps rund um den altersgerechten Umbau und die dazugehörige Förderung.

Viele Eigentümerinnen und Eigentümer machen im Laufe der Jahre die Erfahrung, dass sie mit zunehmendem Alter ganz neue Anforderungen an ihr Haus stellen: Die Türen sind zu schmal für einen Rollator oder Kinderwagen und die Treppen zum Hauseingang werden zur unüberwindbaren Hürde. Spätestens dann stellt sich die Frage: Was lässt sich nachträglich anpassen – und wie kann ich den Umbau finanzieren?

Wir zeigen in unserem Ratgeber sowie den Beiträgen dieses Newsletters: Wer rechtzeitig plant, kann sein Zuhause Schritt für Schritt komfortabler, sicherer und zugänglicher machen – und damit die Voraussetzungen schaffen, möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden bleiben zu können!

 

Viele Grüße

Andreas Kröner und Jan Koch
Geschäftsführer

Ratgeber: So bereiten Sie Ihr Haus auf die Zukunft vor

© Verbraucherzentrale NRW

Praktische Infos dazu, wie Sie Ihr Haus auch im Alter gut nutzen können, bietet unser Ratgeber „Mein Haus – fit für die Zukunft“.

 
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Altersgerechter Umbau: Wann, was – und lohnt sich das?

Nina Herrmann, Co-Autorin des neuen Ratgebers

© Sebastian Liehr

Laut Statistischem Bundesamt sind aktuell lediglich zwei Prozent der Wohnungen und Häuser in Deutschland barrierearm. Auch deshalb ist es ratsam, sich frühzeitig Gedanken darüber zu machen, wie das eigene Zuhause altersgerecht umgebaut werden kann. Unsere Kollegin Nina Herrmann hat sich als Co-Autorin unseres neuen Ratgebers intensiv mit diesemThema beschäftigt. In einem Interview, das wir mit ihr im Rahmen der Erstellung des Ratgebers geführt haben, gibt sie wertvolle Tipps, wie Sie Ihr Haus komfortabel, energiesparend und finanziell abgesichert fit für die Zukunft machen können.

 
Lesen Sie das ganze Interview mit vielen Tipps

 


So bauen Sie Ihren Hauseingang barrierefrei um

Ein Haus mit einem barrierefreien Hauseingang.

© U. J. Alexander – stock.adobe.com

Haben Sie ein paar Stufen zum Haus oder vor der Haustür? Machen Sie sich Sorgen, ob Sie diese im Alter oder bei körperlichen Beeinträchtigungen noch bewältigen können? Dann sollten Sie schon jetzt darüber nachdenken, Ihren Hauseingang barrierefrei zu gestalten. Dabei ist es wichtig, vorausschauend zu planen und den Überblick zu behalten, um Kosten zu sparen und nichts zu vergessen. Ziel ist es, so lange wie möglich bequem im eigenen Zuhause wohnen zu können: Steigungen, Treppen, Rampen und Mindestbreiten spielen die größte Rolle beim barrierefreien Umbau. Wir erklären Ihnen, worauf Sie vor dem Umbau achten sollten, beantworten wichtige Fragen und geben Ihnen eine praktische Checkliste an die Hand.

 
Das sollten Sie beim barrierefreien Umbau beachten

 


Barrierefreie Tür: Breit genug – auch mit Rollstuhl oder Kinderwagen

Ein Mann im Rollstuhl, der eine barrierefreie Tür öffnet.

© Jaren Wicklund – stock.adobe.com

Wohneigentümer, die schon lange in ihrem Zuhause leben, stehen mitunter vor dem Problem, dass die Türen nicht breit genug sind, weil man beispielsweise plötzlich auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen ist. Doch nicht nur im Alter oder bei Einschränkungen taucht das Problem auf – manchmal passt schlicht der Kinderwagen nicht problemlos durch die Türen, es gibt zu hohe Schwellen oder die Griffe sind nicht komfortabel erreichbar. Und in einem Bestandsbau stehen bauliche Umstände einem barrierefreien Umbau oft im Weg. Doch was bedeutet Barrierefreiheit bei einer Tür, gibt es bestimmte Vorgaben in NRW, welche Maße sollte sie haben und was kann so ein Umbau kosten? In unserem Artikel beantworten wir Ihre Fragen.

 
Das gehört zu einer barrierefreien Tür

 


Zuschüsse und Förderungen für den altersgerechten Umbau

Eine Person, die ein Sparschwein und ein Schild das ein älteres Pärchen widerspiegelt in der Hand hält.

© vegefox.com – stock.adobe.com

Wussten Sie, dass Bund und Länder den altersgerechten Umbau eines Hauses mit verschiedenen Zuschüssen und Darlehen fördern? Damit können Sie die Kosten für notwendige Umbaumaßnahmen reduzieren. Zuständig sind – je nach Fall – die KfW, die Pflegekasse oder NRW.Bank. Allerdings sind die Programme an verschiedene Bedingungen gebunden und es gilt: Erst beantragen, dann umsetzen. Wir bringen Licht in den Fördermittel-Dschungel und erklären Ihnen, was gefördert wird, in welcher Höhe, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen und wie Sie die Zuschüsse beantragen.

 
So klappt der alters- und behindertengerechte Umbau

 


Ausgabe 20/2026

Versanddatum: 08.10.2026