Infos zum Thema Grundstück, Haus und Garten

Eigene vier Wände mit einem kleinen Stückchen Grün. Das ist ein Lebensziel vieler Menschen – und gerade an diesen heißen Tagen ist der eigene Garten für viele ein wichtiger Rückzugs- und Erholungsort. Ganze 95 Prozent der selbstnutzenden Eigentümer würden sich deshalb auch immer wieder fürs Wohneigentum entscheiden – das zeigt die letzte Online-Umfrage unseres Bundesverbands mit dem Titel „Wo wir Wurzeln schlagen“.

Sie zeigt auch: Dieser Traum kann nicht ohne Opfer verwirklicht werden – er bedarf viel Arbeit, Einbußen und Vertrauen in die Zukunft. Die politischen Hitzegewitter der letzten Tage zehren leider an dieser Zuversicht. Da wäre zum einen die Forderungen aus Teilen der CDU, Eigenheime stärker für die Finanzierung von Pflegekosten heranzuziehen. Wir finden: Das war kein besonders qualifizierter Vorschlag! Nicht nur, dass Immobilien schon heute für Pflegekosten herangezogen werden. Das Eigenheim ist für viele auch schlichtweg keine Kapitalanlage. Die Geschäftsführerin unseres Bundesverbands, Verena Örenbas stellt treffend klar: „Wohneigentum ist Altersvorsorge, Sicherheit und Zuhause. Die Politik sollte Menschen stärken, die Verantwortung übernehmen – nicht ihnen im Pflegefall zusätzliche Angst machen!“

Zum anderen können einem auch die aktuellen Hilferufe unserer Städte nur Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Sie seien finanziell am Limit – so die Botschaft eines Aktionstags, der diese Woche stattfand. Dabei sei man in NRW bei der Höhe der Kommunalsteuern schon am „Ende des Zumutbaren“, gesteht der Präsident des Städte- und Gemeindebunds NRW, Tobias Stockhoff. Was das konkret bedeutet: In Gelsenkirchen und vielen anderen NRW-Städten werden bis Ende des Monats noch einmal die Grundsteuer-Hebesätze rückwirkend für das gesamte laufende Jahr erhöht. In der Ruhrgebiets-Stadt bedeutet das über 40 Prozent mehr Grundsteuer für Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser. Ausschlaggebend dafür ist auch, dass das Land NRW immer noch keine rechtssichere Möglichkeit für Grundsteuer-Entlastungen bei Wohngrundstücken geschaffen hat. Diese Hängepartie zahlen die Bürger! Wir sind der Meinung: Aussitzen geht gar nicht – es braucht jetzt schnell eine Lösung für das Gerechtigkeitsdefizit bei der Grundsteuer!

Zurück zum Traum vom Eigenheim: Wenn Sie diese Aufreger-Themen lieber hinter sich lassen und sich stattdessen mit Hingabe Ihrem Rückzugsort, den eigenen vier Wänden, widmen wollen, haben wir in diesem Newsletter ein paar Anregungen für Sie parat!

 

Viele Grüße

Andreas Kröner und Jan Koch
Geschäftsführer

Zaun zum Nachbarn: Wie ist die Rechtslage in NRW?

Von hinten abgebildete Frau schaut über einen Zaun

© eb-picture – stock.adobe.com

Darf der Nachbar einfach einen Zaun auf die Grundstücksgrenze setzen? Wer muss die Kosten tragen – und wie hoch darf ein Sichtschutz überhaupt sein? Rund um die Gartengrenze gibt es viele Fragen und leider auch häufig Konflikte. In unserem Beitrag werden die wichtigsten Regeln des Nachbarrechts in NRW erklärt.

 
Diese Regelungen gelten in NRW

 


Extensive Dachbegrünung: Was Sie dazu wissen sollten!

Ein Dach mit einer extensiven Dachbegrünung

© miss_mafalda – stock.adobe.com

Mit einer extensiven Dachbegrünung werden Garagen, Carports und Flachdächer zu wertvollen Grünflächen. Die pflegeleichte Begrünung verbessert das Mikroklima, schafft Lebensraum für Insekten und kann die Lebensdauer des Daches verlängern. Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, welche Pflanzen geeignet sind und mit welchen Kosten Eigentümer rechnen sollten, lesen Sie hier.

 
Mehr zur extensiven Dachbegrünung

 


Erfahrungsbericht Wärmepumpe | Teil 2/4: Verbrauch

© Verband Wohneigentum NRW e.V.

Ob sich eine Wärmepumpe auch für den Altbau lohnt, wissen unsere Wärmepumpen-Praktiker Heiko Zündorf und Wilhelm Illing genau. In unserer vierteiligen Videoreihe berichten die beiden von ihren Erfahrungen. Im zweiten Video des Praxischecks sprechen die Eigentümer über den Verbrauch ihrer Wärmepumpen im Altbau.

 
Zum Video

 


Fotowettbewerb: Zeigen Sie uns Ihren klimafitten Vorgarten

© Gaby Teske

Ihr Garten ist Ihr persönlicher Wohlfühlort? Dann halten Sie ihn in einem Foto fest und machen bei unserem Fotowettbewerb mit. Wir freuen uns auf Ihre schönsten Aufnahmen. Sichern Sie Ihre Chance auf den Gewinn!

 
Alle Teilnahmebedingungen finden Sie hier

 


Kurzvideo: Johannisbeeren schneiden und ernten

© Verband Wohneigentum NRW e.V.

In unserem kurzen YouTube-Video erklärt Gartenberater Philippe Dahlmann, wie Sie Johannisbeeren und Stachelbeeren mit dem richtigen Schnitt optimal auf die Ernte vorbereiten. So lässt sich das köstliche Beerenobst einfach, schnell und bequem ernten.

 
Zum Video

 


Ihre Meinung ist gefragt: Online-Umfrage zu staatlichen Förderungen für Eigentümer

© deagreez – stock.adobe.com/Verband Wohneigentum NRW e.V.

Erreichen staatliche Förderprogramme die Menschen, für die sie gedacht sind? Dieser und weiteren Fragen zum Thema Förderung geht der Verband Wohneigentum in einer bundesweiten Online-Befragung nach. Mit den Ergebnissen wollen wir belastbare Erkenntnisse darüber gewinnen, wie staatliche Förderprogramme in der Praxis wahrgenommen werden und wo Verbesserungsbedarf besteht. Die Auswertung wird im Herbst 2026 veröffentlicht und in die Arbeit des Verband Wohneigentum einfließen. Machen Sie jetzt mit!

 
Jetzt an unserer Umfrage teilnehmen!

 


Grundsteuer-Einspruch bei rückwirkender Erhöhung?

Euro Geldscheine und ein Ordner mit dem Aufdruck Grundsteuer

© studio v-zwoelf – stock.adobe.com

Viele NRW-Städte nutzen die Möglichkeit, die Grundsteuer-Hebesätze bis zum 30. Juni rückwirkend zu erhöhen. Den Bürgern drohen hohe Nachzahlungen. Gegen die rückwirkenden Erhöhungen rechtlich vorzugehen, hat leider wenig Aussicht auf Erfolg. Warum das so ist, welche Gründe hinter den rückwirkenden Erhöhungen stecken und was Sie trotzdem tun können, erklären wir in unserem Beitrag!

 
Erfahren Sie mehr über die Grundsteuer

 


Ausgabe 15/2026

Versanddatum: 25.06.2026