Gänseblümchen - oft im Rasen zu finden

Das Gänseblümchen ist eine Staude mit herausragenden Eigenschaften. Es wird in der Naturheilkunde und der Homöopathie eingesetzt. Nebenbei ist es Wildgemüse sowie Pollen- und Nektarquelle für Insekten.

Gänseblümchen Blüte mit Wildbiene  © Verband Wohneigentum NRW e.V.
Insekten ernähren sich vom Pollen und Nektar der Blüten. Das Gänseblümchen blüht fast das ganze Jahr über. Eine Pflanze mit vielen wichtigen Eigenschaften.  
  • Botanischer Name:Bellis perennis
  • Synonyme: Augenblume, Maßliebchen, Tausendschön
  • Familie:Asteraceae (Korbblütler)
  • Heimat: Europa, Teile des mittleren Ostens
  • Standort: vollsonnig bis sonnige Lagen
  • Boden: lehmig, nährstoffreich, humos, leicht feucht, nicht gut auf durchlässigen, sandigen Böden
  • Wuchs: Ovale Blätter als Rosette am Boden liegend, Stängel nicht mit Blättern besetzt, bis 15cm hoch
  • Blüte: je nach Witterung bereits von Februar bis in den November, Blütenform-Körbchen mit einem Durchmesser bis 3cm; die innen liegenden Röhrenblüten sind gelb, die außen liegenden Randblüten (auch Zungenblüten genannt) sind weiß, teilweise rötlich; Randblüten dienen ausschließlich zum Anlocken von Insekten; die Röhrenblüten dienen der Fortpflanzung.
  • Lebensdauer: ausdauernd
  • Ernte: je nach Witterung von Ende März bis September, frisch zubereiten
  • Verwendungsmöglichkeiten: Tee, Tinktur, Salbe, Salat
  • Ökologie: Trachtpflanze (Pflanze die Nektar- und/oder Pollen bereitstellt); Pollen- und Nektarquelle für Schmetterlinge, Wildbienen und andere Insekten.
  • Heilpflanze: Das Gänseblümchen findet in der Homöopathie als Globuli Verwendung und wird in der Naturheilkunde eingesetzt.
  • Wildgemüse: Aus Blüten und Blättern können Salate und Aufstriche hergestellt werden.